Fundraising-Forschung*


Großspenden-Fundraising in den USA


Es ist geschafft! Der Abschlussbericht meiner Fundraising-Forschungen in den USA zum Thema Großspenden-Fundraising ist fertig.


Das Stipendium wurde vergeben vom Verein Alumni der Fundraising Akademie und der Stiftung Fundraising. Gefördert wurde es von der Angentur LIVING COLOUR.


Auf der Website des Vereins der Alumni gibt es neben dem Bericht auf weitere Informationen zum Stipendium.


Hier können Sie den Bericht direkt runterladen:


Abschlussbericht Stipendium 2007 / 2008 als Download


Bitte schreiben Sie mir Ihre Meinung zum Bericht! DANKE.
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Wie alles begann...

März 2007

Forschungsidee

Menschen spenden großzügig und feiern sich dafür, veranstalten exklusive Dinner oder rustikale Barbecues. Für einen 2-wöchigen Arbeitseinsatz in einem Kinderheim in Guatemala bezahlen sie viel Geld. Großspender werden geehrt und ausgezeichnet. Erfolgreiche Beziehungsarbeit kann zu Millarden-Spenden führen, wie im vergangenen Jahr bei Gates/Buffet erlebt.

Beim Großspenden-Fundraising sind unsere amerkanischen Kollegen einige Schritte voraus. Welche Schritte genau, das möchte ich für das deutsche Fundraising erforschen und dokumen-tieren. Denn auch bei uns in Deutschland muss die Qualität des Beziehungsmanagements gerade bei den – nach Pareto – 20% der Spender, die unseren Organisationen jeweils 80% der Einnahmen bringen, am höchsten sein. Was erfolgreich ist und was nicht möchte ich von FundraiserInnen in den USA erfahren.


Forschungsvorhaben und -ziele

  • Bedeutung des Großspenden-Fundraising in den USA
  • Neuste Trends im individuellen Beziehungsmanagement mit Spendern,  insbesondere mit Großspendern
  • Unterstützung bei der Organisation eines Großspender-Events
  • Teilnahme an einem Großspender-Event
  • DOs und DONTs erfolgreicher Großspender-Ansprachen
  • Dokumentation von Praxisbeispielen im Großspenden-Fundraising


Im Mittelpunkt stehen die SpenderInnen!


Durch meine stark an der Praxis orientierte Forschung soll die Qualität und Individualität der Betreuung für die deutschen (Groß-)Spender steigen. Das erreiche ich, indem ich in anschließenden Vorträgen und Workshops meine Erkenntnisse an alle interessierten FundraiserInnen weitergebe.


Umsetzung

Ich werde zu unseren amerikanischen Kollegen nach Arizona gehen, wo ich mit Dee Campbell, Fundraiserin seit rund 40 Jahren, die Großspender-Betreuung kennen lerne und u.a. die Vorbereitung zu einem High-Donor-Dinner miterlebe und mitgestalte. Außerdem wird eine Großspender-Reise in ein Kinderdorf geplant, was dabei zu beachten ist, wie die Umsetzung erfolgt und welche UnterstützerInnen auf jeden Fall mitreisen sollen, darauf wird mein Augenmerk liegen.
 
Unsere amerikanischen Fundraising-Kollegen haben Kontakte zu Fundraisern anderer Organisationen, die ich ebenso während meines Aufenthaltes treffe und von denen ich für das deut-sche Fundraising und meine Fundraising-Praxis lerne. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Gebiet meiner Forschungen auf Minnesota und New York auszuweiten, wo weitere Kollegen unseres Kinderhilfswerkes arbeiten.
 
Nach einer Auszeit meines Auslandaufenthaltes reise ich wiederum in die USA, um Nachfor-schungen durch zu führen. Ich werde das High-Donor-Dinner miterleben sowie die direkte Nacharbeit. Außerdem bietet ein zweiter Aufenthalt die Möglichkeit, für aufgekommene Fragen die Antworten direkt vor Ort zu finden. Es ist außerdem durchaus denkbar, dass ich an der einer Großspender-Reise von den USA nach Mexiko teilnehme, um direkt mit den SpenderInnen ins Gespräch zu kommen.




* Das Stipendium für einen Fundraising-Forschungsaufenthalt in USA oder England wird ausgeschrieben von der Stiftung Fundraising und des Alumni-Vereins der Fundraising Akademie. Es wurde 2007 zum ersten Mal veregeben.